Art Düsseldorf 2026
GALERIE3 präsentiert: Maria Legat
Sie finden uns am Stand G12.
MESSETAGE
Preview: Donnerstag, 16. April 2026
12 – 16 Uhr | Opening: 16 Uhr – 20 Uhr
(nur nach Einladung!)
Freitag, 17. April: 12 – 19 Uhr
Samstag, 18. April: 11 – 19 Uhr
Sonntag, 19. April: 11 – 18 Uhr
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Maria Legat arbeitete in den vergangenen Monaten als Artist in Residence in ihrem Atelier der Cité Internationale Des Arts in Paris. Die Präsentation in Düsseldorf widmet sich vorrangig ihren jüngsten Werken, die in Paris entstanden sind. Die GALERIE3 Wien widmete Maria Legat zuletzt eine Einzelausstellung – WIDER UND(2025), zeigte sie auf der viennacontemporary 2025 als auch auf der SPARK Art Fair Vienna 2024 als Solo. Im Herbst findet ihre erste museale Einzelausstellung statt.
Legat macht es sich in ihrem künstlerischen Schaffen nie leicht, sie zweifelt und ringt, steigt unzählige Male auf Leitern und erlebt ihren Malprozess mitunter auch als körperliche Herausforderung und als Muss, als Vorgang, dem sie nicht auskommt. Da sie die Kohlezeichnungen ganz ohne vorhergegangene Skizzen auf die Leinwand bringt, geht diesem künstlerischen Akt oft das Entscheiden voraus, ein durchaus zeitintensiver Prozess. Bevor Legat loslegt, vertieft sie sich intensiv in Bücher, oft auch in aktuelle Konflikte und das Zeitgeschehen. Sie lebt dabei aber nahezu offline, hält sich gänzlich von sozialen Medien fern, beschäftigt sich aber umso intensiver mit Literatur, Malerei und zeitgenössischen Herausforderungen. Diese Durchlässigkeit schlägt sich infolge in ihren großen Malereien nieder, in Spannungsverhältnissen, die ihrer so eigenständigen und unverkennbaren Malerei innewohnen.
Legats Arbeiten reflektieren gesellschaftspolitische Herausforderungen und sind stets Teil von Serien: Und zur Lage der Weltwurde zur Jonglage, die Jonglage dann zum Widerstand. Konflikte bleiben spürbar, die Malerei bewegt sich zusehends zwischen Figuration und Abstraktion und wir Betrachtenden bleiben ein zentrales Element für die Vollendung ihrer komplexen Aussagen. Nun beginnt ein neues Kapitel: Hoffnung. Die Künstlerin bezeichnet ihre Arbeiten aktuell als öko-feministisch.
Maria Legat (*1980 in Kärnten), studierte »Kontextuelle Malerei« an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Ashley Hans Scheirl sowie bei Daniel Richter den »Erweiterten malerischen Raum«. 2018 schloss sie ihr Studium ab. Sie erhielt bereits mehrere Preise, unter anderem wurde sie 2020 mit dem Förderpreis des Landes Kärnten für Bildende Kunst ausgezeichnet oder erhielt 2022 den Würdigungspreis des Landes Niederösterreich sowie das Staatsstipendium für Bildende Kunst. Legat stellte bereits international und institutionell aus, u. A. in Lissabon und Brüssel, sie bespielte eine Kirche in ihrer Heimatgemeinde im Rosental und schuf eine 10 Meter große Leinwand für den Kunstverein Salzburg. Im Herbst 2025 waren große Arbeiten von ihr im Grazer BRUSEUM zu sehen – eine museale Einzelausstellung dort folgt noch dieses Jahr. Aktuell ist sie außerdem Teil der Ausstellung ANIMALIAin der Heidi Horten Collection (Wien), sowie der Ausstellung Im erweiterten Raum; STRABAG ART und Künstlerhaus Vereinigung (Wien).
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Areal Böhler, Düsseldorf