Senza fine

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Suse Krawagna
mit Viktoria Morgenstern

Senza fine

Eröffnung: Donnerstag, 9. April 2026 – 19 Uhr
10. April – 29. Mai 2026

Senza fine, endlos, in Zyklen, entwickelt Suse Krawagna ihre Malereien auf Leinwand. Das Bedürfnis nach einer anderen, neuen Kraft, die Suche nach noch nicht Bekanntem und letztlich immer wieder nach Reduktion, das Einfangen der Essenz, die Verdichtung aufs Wesentliche, treibt Suse Krawagna an. Der Prozess ist dabei zentral für ihre oft großformatige Malerei. Es beginnt mit der Wahrnehmung: besonders auf Reisen, aber auch im Alltag bedient sie sich ihres feinen Sensoriums, um Stimmungen aufzunehmen und sich Details einzuprägen. Später, oft viel später, führt sie diese verschiedenen Eindrücke zusammen, im Malprozess fügen sie sich auf der Leinwand zu einem Ganzem. Neues entsteht so, weit weg von den ursprünglichen Inspirationsquellen. Bilder sind für die Malerin Transformationen, die eine gänzlich eigene Kraft entwickeln. Ihre Malerei ist dabei nie gegenständlich. Für Suse Krawagna geht es immer ums nächste gelungene Bild.

Viktoria Morgenstern ist Bildhauerin und auch sie beschäftigt sich mit Transformationsprozessen. Im Gegensatz zu Suse Krawagna prägt eine Auseinandersetzung mit den tiefergreifenden geopolitischen, sozialen und ökologischen Fragen unserer Gegenwart die Recherche für ihre Werke, die sie dann selbst, meist aus Stahl und Pigment, fertigt. Sie interessiert sich für Spannungsfelder. Das Ziehen einer Linie, das Setzten einer Spur, die Arbeit mit Klang, Material oder Körper sind für sie Übergangshandlungen, die die Auseinandersetzung mit dem Gegenwärtigen durch ästhetische Mittel inspirieren will. Auch sie sieht ihre Arbeiten nicht als abschließende Setzungen, sondern als Beziehungsangebot an die Betrachtenden, als Möglichkeit von Begegnung mit und durch Kunst.

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